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Ellerburg
Bereits im Jahre 1475 wird das Gut erstmalig genannt, Eigentümer war Hardecke von Münch. Aber bereits im 12. oder 13. Jahrhundert soll an selber Stelle eine Burg oder ein Gut gestanden haben. Als von Münch 1510 starb, wurde es unter seinen beiden Söhnen aufgeteilt, die zweite Hälfte bildete das Schloss Benkhausen. Im 30jährigen Krieg gab es einen Kampf zwischen den truppen des Kaisers und den Schweden um die Burg. In der weiteren Erbfolge gelangte das Gut an die Familie von Ripperda. Der preußische Offizier Friedrich Wilhelm Freiherr von Ripperda ließ wohl um 1795 die Gebäude neu erbauen. Nach dem die Familie in finanzielle Schwierigkeiten gekommen war, erwarb 1825 der Mindener Regierungspräsident Freiherr von der Horst das Gut. Die Gebäude werden seit langer Zeit nicht mehr genutzt, daher sind sie im Laufe der Jahre stark verfallen und stehen zum Verkauf.



