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Schloss Diepholz
Bereits 1040 errichtet ein edelfreies Geschlecht eine Wasserburg in Diepholz.
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg ist aus dem Jahre 1233. Im Jahre 1522 brennt die Burg ab und wird im Renaissancestil wiederaufgebaut. Der letzte Diepholzer Graf stirbt im Jahre 1585 und durch seinen Tod fällt die Grafschaft an die Welfen.
1637 nimmt der schwedische Oberst Kratzenstein die Burg ein und schleift sie sehr, das sie 1650 - 1663 von Welfen-Herzog Christian Ludwig in Form eines Schlosses auf den alten Grundmauern neu errichtet werden muss.Während der Bauzeit, genauer in den Jahren von 1658 bis 1663 bewohnt sein Sohn Prinz Ernst August mit seiner Gemahlin Sophie von der Pfalz das Schloss (deren Sohn Georg wird 1714 englischer König, die Tochter heiratet Freidrich I. König von Preußen).
In der Folgezeit bis 1725 dient das Schloß als Wohnung des Landdrosten. 1740 brennt das Schloß erneut, der Südflügel und der zweite Stock des Westflügels werden zerstört. Woraufhin die Obrigkeit auch den Abbruch des Schloßturms plant, was nur durch einen Bürgerprotest im Jahre 1769 verhindert wird.
Das noch heute im Schloß befindliche Amtsgericht hat seinen Sitz dort seit 1852. In der Zeit des zweiten Weltkriegs (1939-1945) befand sich ein Flugmeldeposten im Turm, dieser und die dazugehörigen Gebäude wurden von 1961 bis 1963 renoviert. Seit 1983 ist der Turm durch initiative das "Heimatvereins Diepholz e.V." für die Öffentlichkeit zugänglich und beherbergt eine dauerhafte Ausstellung.




